BAUSTADTRAT UND INNENSTADTPFLASTERUNG AUF SCHIENE!

Liebe Leute!
Ich habe mir für ein Statement betreff meiner neuen Herausforderung als Baustadtrat bewusst Zeit gelassen. Ich wollte mich erst mit den zuständigen Magistratsbediensteten zusammen setzen um zu eruieren ob sich diese eine positive Zusammenarbeit mit mir als Oppositionspolitiker überhaupt vorstellen können. Ja das können sie, denn ich habe durch meinen Beruf in der Baubranche die letzten Jahre immer wieder meine Fachkenntnis in den Bauauschuss einbringen können und dürfen, denn unter Kurt Hraby als Bauauschussobmann wurde in den letzten Jahren immer sachlich auf einer amikalen Ebene diskutiert.
Ausserdem habe ich einige Gespräche mit Werner Krammer geführt um herauszufinden was ihn dazu bewogen haben könnte mir ein derart wichtiges Ressort zu übergeben. Als Oppositionspolitiker bin ich naturgemäss skeptisch, denn der Bauauschuss eignet sich ideal dafür, jemanden wie mich anrennen zu lassen, sanft unter Druck zu setzen, kalt zu stellen, etc. Oder aber der Bürgermeister meint es Ernst, Ernst mit mir als kompetenten Bauauschussobmann und Ernst für Waidhofen damit in den nächsten Jahren in dieser Stadt Positives entsteht.
Ich habe mich vorerst für Letzteres entschieden und nehme die Herausforderung an. Die Zeit der Resignation mit konstruktiver Arbeit im Gemeinderat nichts weiterzubringen ist vorbei. Der nächste Baustein im Projekt FUFU ist somit Verantwortung übernehmen und dabei sich selbst und der eigenen Linie treu zu bleiben.
Zwei grosse Ziele habe ich mir persönlich gesteckt:
Die Sanierung des Pflasters in der Innenstadt und ein Mitspracherecht der Stadt bei der Planung von Wohnraum. Ich habe des öfteren schon Grundrisse gesehen, welche für mich kein qualitativ hochwertiges Wohngefühl gewährleisten können. Planer müssen meines Erachtens so planen, dass sie sich vorstellen können in ihrem geplanten Haus oder der entworfenen Wohnung selbst zu leben.
Ihr werdet an dieser Stelle und unter fufu.at natürlich stets über das Baugeschehen in der Stadt am Laufenden gehalten werden und könnt auch gerne eure Gedanken dazu abgeben

AKTUELLES:
Am Montag, 20.03., beginnt am Unteren Stadtplatz der erste heurige Bauabschnitt der Pflastersanierung, und zwar vom CUP&CINO bis kurz vor die Citybushaltestelle– das ist im Lageplan die Fläche 4. Die prognostizierte Bauzeit beträgt 3 Wochen– je nach Wetterlage.
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr stadteinwärts auf der linken Strassenseite vorbeigeleitet, dadurch entfallen naturgemäss einige Parkplätze. Auf der rechten Seite werden Baumaterialien gelagert, Schanigärtenbetrieb wäre aber möglich.Die Stellplätze für das Rote Kreuz und die Citybushaltestelle werden ein wenig Richtung Freisingerberg verschoben. Die jetzige Fahrspur wird mit einer Länge von ca. 55 Metern und einer Breite von 4 Metern saniert.
Das bestehende Pflaster und das (aus heutiger Sicht ungeeignete) kalklastige Bettungsmaterial werden abgetragen, der darunter liegende Drainasphalt bleibt bestehen. Danach werden die Pflastersteine in ein starres Hartsplittquarzbett verlegt, auch das Fugenmaterial ist starr- das heisst, dass die Pflastersteine mit Bett und Fugen eine Einheit ergeben. Dieses System erscheint aus heutiger Sicht, das am Besten geeigneteste zu sein.
Das bei der damaligen Pflasterung einige Fehlentscheidungen getroffen worden sind (aus Materialmangel wurde der Wiener Würfel in der Mitte auseinander geschnitten!!!) ist nicht von der Hand zu weisen, doch müssen wir aus dieser Situation das Beste machen. Sämtliche Forderungen nach einem Belagswechsel würden die komplette Entfernung des Unterbaus mit sich bringen was gleichbedeutend mit einer monatelangen Grossbaustelle in der Innenstadt wäre.
Details und Baustellenzustandsberichte folgen an dieser Stelle

 

Bild könnte enthalten: Schuhe und im Freien
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