Die Stegmisere und der Versuch der WVP etwas Positives darin zu sehen.

…wenn man einen Steg nach nur 12 Jahren wegreissen muss, da die Sanierung teurer käme als ein Neubau,

…wenn man dadurch hunderttausende Euro an Steuergeld versenkt und sich so jeglichen finanziellen Spielraum für die nächsten Jahre entledigt,

…so sollte man sich als Politiker in Demut üben, auf dass der Steuerzahler dieses Debakel schnell vergessen möge.

Nicht jedoch die beiden Volksparteien aus Waidhofen und Niederösterreich, die besitzen nämlich die Unverfrorenheit und nominieren sich sogar noch für einen hausgemachten Architekturpreis. Nämlich um die Goldene Kelle, ein Architekturwettbewerb des Magazins Gestalte(n) des Landes Niederösterreichs.

Damit wiegen sie den kleinen erbärmlichen Steuerzahler und Wähler in Sicherheit. Denn sei die Urkunde für den erhaltenen Architektupreis auch noch so schlecht auf Sobotkas Tintenstrahldrucker ausgedruckt, ein Preis ist schliesslich ein Preis.
Auf dass die Erinnerung an das verschwendete Steuergeld schneller verblassen möge, als die Tinte der Urkunde zum Trocknen braucht.

 

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